
Christian Lind, Anfang 40, nach Rosenheim strafversetzt: Er hatte mit unbestechlicher Hartnäckigkeit die Machenschaften des stellvertretenden Polizeichefs von Göttingen aufgedeckt. Doch nicht sein Chef musste gehen, sondern er selbst. Allerdings nicht nach München, wo er angeblich hin sollte, sondern nach Rosenheim - ausgerechnet in die Provinz. Dort ist es Lind zu eng, die Mentalität der Bewohner fremd.
Das fehlende Flair einer Metropole kompensiert Lind, indem er zu den Stammgästen des modernen Bistros namens "Times Square" zählt. Der Richtersohn hat gute Umgangsformen, ist gewissenhaft und korrekt in seiner Arbeit. Hofers eigene Art , die Dinge anzugehen, beäugt er daher skeptisch. Mit dessen Schwester Marie, der er schon mal Blumen mitbringt, versteht er sich bestens, was bei Hofer auch nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt.
Vor dem Chef deckt er Hofer aber immer wieder, wenn der statt im Kommissart mal wieder die Hofarbeit von Marie machen muss, weil die im Stadtrat ist.